In meinem Vortrag bei impulse 2026 der WKOÖ habe ich eine zentrale These vertreten:
Menschen treffen immer die für sich selbst beste Entscheidung. Im Rahmen ihr Handlungsoptionen.
Das klingt provokant – erklärt aber vieles. Im Sport wie in der Wirtschaft.
- Ein verschossener Elfmeter.
- Eine überhastete unternehmerische Entscheidung.
In beiden Fällen ist es selten fehlendes Können. Es ist vielmehr ein Zustand: Stress verengt Wahrnehmung, Handlungsspielräume werden kleiner.
Und unter Druck greift der Mensch nicht zur besten Lösung, Die Entscheidung ist daher also logisch – innerhalb eines eingeschränkten Systems.
Performance entsteht nun dort, wo Menschen handlungsfähig bleiben.
- Wo Herausforderung und Fähigkeit zusammenpassen.
- Wo Flow möglich wird – nicht stressfrei, sondern stresskompetent.
Ein Punkt aus dem Vortrag ist mir besonders wichtig: Auch wenn eine Situation ganz schlecht aussieht, sie kann sich innerhalb kürzester Zeit drehen. Im Spiel. Im Markt. Im Projekt.
Daher: Nicht die Situation entscheidet – sondern der Zustand, in dem wir entscheiden.
